Mit der Hawker Sea Fury als Zieldarsteller im Einsatz

 

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Eine Hawker Sea Fury des Deutschen Luftfahrt Beratungsdienstes (DLB) in den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts. (mit freundlicher Genehmigung von M.Meyer (Flieger Revue).

 

Nach dem verlorenen Krieg war es Deutschland bis 1955 untersagt eigene Flugzeuge zu bauen oder zu betreiben geschweige denn eigene Piloten auszubilden bzw vorhandene weiter fliegen zu lassen. Die siegreichen Allierten hatten offenbar zu viel Respekt vor der deutschen Luftfahrtindustrie und man genehmigte sich erst mal eine ‘Auszeit ‘ für weitere deutsche Entwicklungen dieser Art (ähnlich der Zeit nach dem ersten Weltkrieg, damals gab es allerdings noch eingeschränkt ‘Reste’ die weitermachen durften, speziell jedoch die Entwicklung neuer Flugmotoren wurde so gut es ging behindert,bzw verboten. Die Entwicklung des Segelfluges erlebte u.a. deswegen eine damals vollkommen neue Dimension).

Nachdem K.G. Genth seine Fluglizenz im Jahre 1955 reaktivieren konnte, arbeitete er zunächst als Fluglehrer in Braunschweig und später in Mönchen Gladbach.

Der Zufall wollte es, daß er 1957/58 die Gelegenheit bekam, bei der Firma Deutscher Luftfahrtberatungsdienst (DLB) als Zieldarsteller anfangen zu können. Die im Rahmen der veränderten politischen Weltlage begonnene Westbindung der jungen Bundesrepublik Deutschland führte zur Aufstellung einer neuen deutschen Armee, der Bundeswehr. Diese Truppe brauchte Trainingsmöglichkeiten ihre Flugabwehr zu verbessern und so wurden deutsche zivile Firmen damit betraut, bundeswehreigene, zivil zugelassene Flugzeuge mit zivilen Besatzungen zu versehen und damit in eigens dafür ausgewählten Schießgebieten an der Ostsee Zieldarstellung zu fliegen.

Bis dahin hatten einige belgisch zugelassene Supermarine Spitfire unter der Leitung der belgischen Firma COGEA diesen Auftrag übernommen. Das Luftziel (Schleppsack) wurde bei diesen Flugzeugen vorm Start in den Landeklappen verstaut, vor Erreichen des Schießgebietes wurden dann die Klappen kurz ausgefahren und der Luftsack entfaltete sich und hing (hoffentlich) in einiger Entfernung hinter der Maschine. Eine nicht ganz perfekte Methode, aber es hat wohl funktioniert, wenn es auch vereinzelt zu Unfällen gekommen ist ....

Der DLB kaufte für diese Aufgabe 18 (vielleicht waren es aber auch nur 17, es bestehen Zweifel über die Existenz der D-CADY ) doppelsitzige Hawker Sea Fury Mk 20 (auch als TT20 bezeichnet) in England ein. Die Flugzeuge wurden mit einer Schweizer Winde zum Ein - und Ausfahren des Schleppziels ausgerüstet. Es gab zwei unterschiedliche Systeme diese Winde in Betrieb zu setzen, ein mechanisches - diese Flugzeuge hatten dann einen Sechsblatt Propeller an der rechten Rumpfseite angebracht, der über eine Welle das Getriebe antrieb, oder ein mittels Hydraulik-Pumpe angetriebenes System, das dann keinen zusätzlichen Propeller benötigte und somit auch keinen zusätzlichen Luftwiderstand erzeugte. Wie mir von einem ehemaligen Beobachter, der diese Winde damals bedient hat, mitgeteilt wurde, waren mindestens zwei der damals vorhandenen Sea Fury mit der hydraulischen Variante ausgerüstet, die anderen Zieldarsteller hatten demnach mechanisch angetriebene Winden mit dem charakteristischem Sechsblatt- Propeller. Übrigens musste bei der letztgenannten Methode das Schleppziel immer gekappt werden, da es sonst zu statischen Aufladungen kommen konnte, bei der Hydraulik-Pumpe gab es diese Einschränkung nicht, ein weiterer Vorteil, da somit das Schleppziel wieder verwendet werden konnte. Nochmals Dank an ‘Haddu’ Stompe für diese interessanten Einblicke in die damals benutzte Technik.  

Später folgte noch eine in Holland gefertigte einsitzige Sea Fury Mk 11, die zur sog. ZD1 - Zieldarstellung (direkte Zieldarstellung) benutzt wurde. In diesem Fall diente das anfliegende Flugzeug lediglich der Zielerfassung und wurde vom Boden her nicht aktiv beschossen. Beim sog. ZD2 (der eigentlichen ‘ scharfen’ Zieldarstellung ) wurde auf ein mehrere hundert Meter nachhängendes Schleppziel scharf geschossen und die Treffer auf das Ziel durch Sensoren registriert. Dies war die Aufgabe der zweisitzigen TT 20.

Zusätzlich angeschaffte AT6 Texan wurden ebenfalls nur zum ZD1 benutzt, d.h. sie waren nicht mit einer Winde o.ä. ausgerüstet.

Die Ära der Sea Furies und At 6 in Deutschland dauerte von 1958 - 1976, als die letzte Sea Fury ausgemustert und durch die modernere Bronco OV10 ersetzt wurde - die übrigens heute 2007, auch bereits Geschichte sind. Z. Zt. fliegt die Firma Iceair von Kiel aus mit PC 9 und setzt so die Tradition der privaten Firmen fort, die mit bundeseigenen Flugzeugen als Zieldarsteller für die Bundeswehr auftreten. Haupteinsatzort der Sea Fury war Lübeck - Blankensee, ein Flugplatz dicht an der damaligen deutsch/deutschen Grenze, es wurden aber auch Seafuries von Köln und München aus eingesetzt. Hin und wieder kam es vor, daß einzelne Sea Fury sich auf Grund schlechter Navigation etc. auch mal auf die östliche Seite ‘verirrten’, was aber nie zu größeren Schwierigkeiten geführt hat, da die Maschinen schnell nach Bemerken ihres Irrtums wieder westdeutsches Gebiet erreichten . Dennoch gingen fünf der Maschinen während ihrer Einsatzzeit durch Unfälle verloren. Hierbei scheint die fatale Neigung zu Brüchen in den Abgaskrümmern des Bristol - Centaurus Motors eine gewisse Rolle gespielt zu haben. Kohlenmonoxid gelangte so in die Kabine und führte zu Vergiftungen der Piloten. Eine Sauerstoffmaske hätte dieses Problem lösen können, die Sauerstoffanlage war jedoch auf Grund der normalerweise nur in niedrigen Höhen operierenden Flugzeuge zwecks Gewichtsersparnis ausgebaut worden .............

 

K.G. Genth reactivated his pilots license in 1955, before (from 1945 to 1955) the allied law forbid Germans to work as pilots. He first took a job as a flight instructor at Braunschweig and later at Moenchen Gladbach. Somehow, he managed it to join the company Deutscher Luftfahrtberatungsdienst (DLB) as a target tow pilot in 1957/58. The political scene had changed meanwhile and West Germany (BRD) joined the NATO. This leads to the birth of a new German Army, the Bundeswehr (by the way a very heaviliy discussed subject in the Germany of 1955, many Germans were against a new German army due to their experiences in two World Wars). This new army needed possibilities to improve their abilities of defeating enemy aircraft and so also civilian companies were involved to operate special army owned, but civil registered aircraft, which should fly missions at special shooting areas near the baltic.

Until the Hawker Seafury arrived at the scene, some Belgian registered Supermarine Spitfire were used by the Belgian company COGEA to do the job. In case of the Spitfire, the target ( towed sleeve target) was stored at the flaps and short before reaching the shooting area, the flaps were lowered for a short time and so the target was released and hung (hopefully) in some distance to the aircraft. Not a perfect method, but it worked in most of the times, even if there were a few accidents ....

The DLB bought 18 twin seated Hawker Seafury Mk 20 (also known as  TT20 ), it might be, that there were only 17 TT20, the existence of D-CADY is up to now not prooved. Most of them were fitted with a Swiss made winch gear and a six blade propeller at the right fuselage side , which was mechanically connected to the winch to operate the target - a little more safe design compared to the Spitfire tactics. There were also a number of Sea Fury (in minimum two) fitted with an hydraulic system to operate the winch. In this case, no six blade propeller was necessary and the winch was operated by hydraulic pressure, given the big advantage of less drag and also the target could be redrawn into the cockpit and don’t need to be cut off and getting lost like with the mechanical system. I wish to thank ex observer ‘Haddu’ Stompe for these interesting details of his former job.

Later on, a Netherland built single seated Seafury Mk 11 followed, which was used for the so called  ZD1 - operation ( Zieldarstellung 1) - which means, that in this operation mode, there were no activ shooting against the target. The aircraft himself was used only for aiming purposes. The so called ZD2 (Zieldarstellung 2) was the hot variation of the job, anti aircraft guns shot on the towed target hanging several hundred meters behind the plane, eventual hits were registered by sensors fitted to the target (microfons) - this was the natural task for the twinseated MK 20.

Some additional ordered Harvard AT6 Texan were also used only for ZD1 , which means they carried no winch gear.

The days of the Seafury and AT 6 in Germany lasted from 1958 - 1976, when the last Seafury left service and was replaced by the more modern Bronco OV10 .The main base was Luebeck - Blankensee, an aerodrome close to the former German/German border,but there were also Seafuries operating from Koeln and Munich, flying ZD1 missions in central and southern Germany. From time to time it happened, that single Seafuries got lost due to bad navigation or bad weather and reached the eastern side of Germany, as far as i know that never caused bigger problems, because the airplanes got back to West Germany very quick after remarking their mistake.

Five aircraft were lost in action - one reason for the losses was carbon monoxide poisening due to broken exhaust pipes. Carbon monoxide filled the cockpit and poisened the pilot. Wearing an oxygen mask would have solved this problem, but unfortunately the oxygen system was removed in the German target tugs - the planes should operate only at lower levels and so it was believed, that an oxygen system was not necessary for that and would give only some more weight for the aircraft..... My father survived two of this special experiences with big luck ! 

The surviving aircraft were sold to private owners. In Germany the single seater could be seen for several years at the Luftwaffen Museum Uetersen (now Berlin - Gatow), but this aircraft was brought to Duxford (England) in exchange of a Fieseler Storch and some parts of a FW190, meanwhile it left for New Zealand .....

Hier eine Liste mit einigen Details zu den ehemaligen Sea Fury des DLB und der Rhein Flugzeugbau :

The following table is giving more details to every single Sea Fury operated at Germany :

 

Kennung

Werk Nr.

ex Royal Navy

Bemerkungen

D-CABU

ES8507

VZ353

zerstört am 21.05.62 (destroyed)

D-CABY

ES3611

WE824

zerstört am 03.03.70 (destroyed)

D-CACA

ES3612

VZ365

verkauft, Ersatzteilspender für N1324 (sold to the US, used for spare parts)

D-CACE

ES3613

VZ302

verkauft als G-BCOV (sold to England)

D-CACI

ES3614

VX280

zerstört am 10.08.65 (destroyed)

D-CACO

ES3615

VX281

verkauft als G-BCOW (sold to England)

D-CACU

ES3616

WG655

FAA Museum Yeovilton (sold to FAA Museum Yeovilton)

D-CACY

ES3617

WG599

Ex - Museum Duxford - mittlerweile nach Australien weiterverkauft ..... ( meanwhile in Australia )

D-CADA

ES8508

VX291

zerstört am 18.03.64 (destroyed)

D-CADY

?

?

Existenz dieser Sea Fury bisher nicht nachweisbar (no proove for this Sea Fury so far)

D-CAFO

ES8509

WG652

verkauft als G-BCKH (sold to England)

D-CAME

ES8510

VZ372

zerstört am 30.01.63 (destroyed)

D-CAMI

ES8502

VX300

verkauft als G-BCKG (sold to England)

D-CANI

?

?

 S/W - Foto, leider keine Werknummer (B/W photo, unfortunately no serial to be seen - fate ?)

D-CATA

ES8503

VZ345

verkauft n. Boscombe Down (sold to Boscombe Down)

D-CEDO

ES9506

VZ351

verkauft, Ersatzteilspender für NX233MB (sold to the US, used for spare parts)

D-CIBO

ES8501

VX309

verkauft an FAA Museum Wroughton (sold to FAA Museum Wroughton)

D-COCO

ES9505

VZ350

verkauft n.USA als Ersatzteilspender für N20SF (sold to the US, used for spare parts)

D-COTE

ES8504

WE820

verkauft n. USA als NX85SF (sold to the US)

 

Technische Beschreibung (MK 20) :

Spannweite: 11,69 m - Flächen geklappt : 4,90 m

Länge : 10,56 m

Höhe : 4,46 m

Leergewicht : 4610 kg

Fluggewicht : 5900 kg

Motor : ein 2.550 PS Bristol Centaurus 18 Zylinder Doppelstern Motorl

Leistung:

Höchstgeschwindigkeit in 6 km Höhe : 717 km/h

Dienstgipfelhöhe : 11.200 m

Reichweite : 2620 km (mit Zusatztanks)

Crew : zwei ( Pilot/ Beobachter )

 

Technical description (MK 20) :

Wingspan: 34 feet 3 3/4 inches

Length : 34 feet 8 inches

Height : 15 feet 10 1/2 inches

Empty weight : 8700 pounds

Max weight : 11930 pounds

Powerplant : One 2.550 hp Bristol Centaurus 18 cylinders double row radial engine

 Performance:

Max speed : 445 mph

Sevice ceiling : 35.600 ft

Range : 1310 miles (with aux tanks)

Crew : two

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Karl - Georg Genth nach einem Flug mit der Sea Fury - offenbar ein Grund zum Feiern - daher wohl die Blumen - es könnte sich um ein DLB - Jubiläum gehandelt haben, wie z.B. der 5000 ‘te Flugeinsatz .......

Karl-Georg Genth after a flight with the Sea Fury - it must have been a reason for celebration, that is why he got some flowers - maybe some kind of a DLB milestone, like f.e. the 5000’s flight ......

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Die D-CATA mit hochgeklappten Flächen in Lübeck, die bräunlichen Verfärbungen stammen von Verbrennungsrückständen des Motors (gut ‘ geleant ‘ würde ich in meinem besten ‘ Neudeutsch’ sagen ..... ). Die hochklappbaren Tragflächen zeugen noch von der ehemaligen Verwendung als Trägerflugzeug. Bei dem Foto handelt es sich um eines meiner Frühwerke, ich hatte mich auch damals schon (1971 ) - als 16 jähriger für dieses Flugzeug interessiert und offensichtlich diesmal sogar einen Farbfilm gekauft

The D-CATA with folded wings,showing her history as a naval carrier airplane.The brown color at the sides are carbon residues from combustion (nicely leant i wood say ).

One of my early shot’s as a sixteen years old boy in 1971. My interest in this plane - triggered by my fathers job - led me to a photo shop and this time i even bought a color film !

 

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Etwas mehr von der Seite, deutlich ist die starke Verschmutzung durch die Motorabgase an der Rumpfseite zu erkennen. Man kann gerade noch die Kennung D-CATA lesen.

A little bit more from the side, clearly visible the engine exhaust relicts at the fuselage side. Nearly not readable the registration D-CATA.

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Ein Opel Blitz als Tankwagen für die D-CATA, bei dieser frühen Aufnahme ist die Registrierung noch am Seitenleitwerk angebracht, später wechselte sie auf die Rumpfseiten (siehe oben).

An Opel Blitz refueling truck providing fuel for D-CATA, at this early shot, the registration is only painted to the rudder, later it moved to the fuselage side and got bigger ... (see above)

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Die D-CIBO rollt zum Start, diesmal ohne Beobachter. Auch hier wieder das Kennzeichen noch am Seitenleitwerk.

D-CIBO while taxying to the holding point for runway 07 at Lübeck. Again the old scheme with the registration only at the rudder.

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Die D-CIBO auf der Startbahn in Lübeck ca. 1962

D-CIBO entered the runway, Lübeck 1962.

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Parademässige Aufstellung von fünf der in Blankensee stationierten Maschinen.

Nice view of five Sea Fury at Lübeck-Blankensee.

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Vor der speziell für diese Flugzeuge errichteten Halle auf dem Vorfeld.

In front of the hangar, which was built in 1960 for these aircraft.

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s.o.

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Scheint die (von meinem Vater ) meistfotografierte Sea Fury in Lübeck gewesen zu sein, die D-CATA mit der von einer Sechsblatt - Luftschraube angetriebenen Winde an der rechten Rumpfseite - es gab allerdings neben einigen Flugzeugen , die mit durch Hydraulik-Pumpen angetriebenen Winden ausgerüstet waren, auch mindestens eine Maschine (für Trainingszwecke) ohne Winde, Diese wurde zur Typenschulung benutzt und hatte daher als möglicherweise einzige Deutsche Sea Fury ein Doppelsteuer.

This is the absolutely favourite Sea Fury in my fathers archive, the D-CATA. At this foto clearly visible, the target towing winch gear with the six blade propeller at the right fuselage side - there were also a number of aircraft fitted with an hydraulical winch ,they don’t have the six blade prop at the right fuselage side, but were fully operational target tugs and there was also in minimum one German TT20 without this modification carying no winch, this aircraft was used for type ratings and for training purposes, that was why this special aircraft was equipped with dual control sticks .

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Am dieses Ereignis kann ich mich noch gut erinnern, ich stand damals mit meinem Vater am Strand bei Grömitz (Ostsee) und verfolgte den tiefen Überflug. Mein Vater hatte sich wohl mit dem Piloten verabredet, so daß auch das Schleppziel noch nicht gekappt wurde und er dieses eindrucksvolle Bildchen machen konnte (liegt ja doch irgendwie in der Familie, die Leidenschaft zur Photographie ! ).

At the beach of Grömitz (at the Baltic), i well remember this low approach, standing with my father at the beach waiting for the plane .... My father and the pilot of this Sea Fury agreed before, that he will made a nice photo with a still connected target - i think this was a good idea looking at this photo !

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Motorwechsel - ein Bristol Centaurus am Haken ....

Engine replacement - a Bristol Centaurus hanging into the hangar....

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Winterlicher Start einer Hawker Sea Fury auf der nicht geräumten Startbahn 07 in Lübeck Blankensee ....... ein imposantes Bild, man beachte den aufgewirbelten Schnee hinter dem Flugzeug !

Take off at winter time, a Hawker Sea Fury accellerating on the snow covered runway 07 at Lübeck Blankensee ..... an impressive photo, look at the moving snow in the backround !

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Aus derselben Serie, offenbar nicht dasselbe Flugzeug, die Bemalung der Frontpartie zeigt Unterschiede zu der oben gezeigten Maschine !

The same event, but another aircraft - the nose paint schemes are different !

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Die D-CACA bei der Landung, dieses Flugzeug hatte offensichtlich keinen extra - Generator an der rechten Rumpfseite ! D.h. es könnte sich hier um eine Trainer-Version der Deutschen Sea Fury handeln, mit deren Hilfe neue Piloten auf dieses Muster eingewiesen wurden und Checkflüge absolvierten, vielleicht war sie aber auch nur mit der hydraulisch betriebenen Winde ausgerüstet. Ein absoluter Zufall, dass ich gerade an diesem Tag mit einem neuen (allerdings sehr schlechten) Teleobjektiv vor Ort war

The D-CACA short before landing, this aircraft was not fitted with the target towing winch gear, maybe because this plane was used for training and type ratings, or she was simply fitted with the hydraulic system. I was there to test my new lens, a very bad one as it looks, otherwise these photos would look much better ! 

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Nur wenige Sekunden später, die D-CACA beim Aufsetzen in Zweipunktlage ! Dreipunktlandungen waren wegen des nach hinten verschobenen Schwerpunktes der Zieldarstelle nicht möglich,dafür verantwortlich die zusätzliche Winde. Daher stellt diese Landung den Normalfall dar.

Only seconds later, D-CACA touching down with the main gear. This was the normal procedure, because the CG shifted to the back due to the weight of the additional winch gear. A landing with all three wheels down wasn’t possible with the standard target tug.

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Heimkehr am Abend, im Hintergrund ehemalige Bundeswehr Nord Atlas Transporter, mit denen der Flugplatz Lübeck - Blankensee Anfang der 70 er Jahre ‘gepflastert’ wurde. Eine etwas zwielichtige Firma, versuchte damals Sponsoren zu finden, die für diese ‘ Elbeflug’ genannte Unternehmung Geld locker machen sollten........ Die Flugzeuge erhielten nie eine Genehmigung um Transportflüge (Waffen ?) z.B. nach Afrika durchzuführen und wurden so weit ich weiss, kurze Zeit später abgewrackt. Wie viele Sponsoren damals ihr Geld verloren haben weiss ich nicht - ! Eine von vielen merkwürdigen Geschäftspraktiken vermeintlich schlauer Geschäftemacher !!!! Doch Dies nur am Rande !

Coming home in the evening, D-COCO is taxying to a place in front of the hangar ...

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Einhallen am Abend ! Die Rhein - Flugzeugbau beendet die Show für heute ......

Getting hangared, the Rhein - Flugzeugbau finished the show for this evening.

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Die D-COCO Anfang 1971 in Lübeck - Blankensee - das Flugzeug ist auch schon auf dem vorigen Foto zu sehen, jedenfalls das Leitwerk !

Also D-COCO is waiting to get in, Lübeck - Blankensee 1971.

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Hawker Seafury TT 20 über Schleswig Holstein, die Bemalung deutet auf eine der letzten Variationen hin, signalrote Flächenenden, Seitenruder und Spinner (auch wenn sie hier eher gelb wirken).

Hawker Seafury TT 20 overhead Schleswig Holstein, the paint scheme is of the last years showing these planes in Germany, signal red wingtips, rudder and nose, even if it looks here more like yellow.

 

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Über der Ostsee .....

Flying over the Baltic Sea ....

Und hier noch zusätzliche sehr schöne Fotos der Deutschen Sea Fury. Die folgenden Fotos wurden mir dankenswerterweise  von Martin Kyburz (Schweiz) zugesandt. Sie stammen aus den letzten Jahren vor der Ausmusterung dieser Zieldarsteller .

Einige spätere Fotos zeigen die Weiterverwendung der Flugzeuge als Rennflugzeuge und Traditionsmaschinen. Martins Internet Auftritt kann man mittels dieses Links bewundern : swissmustangs.ch

And here something more of the German Sea Fury. The following photos were provided by Martin Kyburz (Switzerland). They are showing these target tugs short before and after their service ended. Some photos were taken, when they were already sold and sometimes strongly modified for air races and other use.

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D-CATA, Lübeck Blankensee

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D-CATA, Lübeck Blankensee

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D-CATA, Lübeck Blankensee

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D-CEDO, Lübeck Blankensee

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D-COCO, Lübeck Blankensee

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Drei ausgemusterte Sea Fury in Köln, kurz bevor sie verkauft wurden ....

Three out of service target tugs at Köln, short before they were sold .....

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Dasselbe Szenario, diese Bilder stammen von Günter Grondstein, der ebenfalls 1974 in Köln gewesen ist...

The same event, this time photos of Günter Grondstein, which also visited Köln 1974.

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Und nochmal,jetzt kann man erkennen, es handelt sich um D-CACO,D-CAFO and D-CAMI ... Bei der D-CACO scheint es sich um eine der mit hydraulischem System ausgerüsteten Sea Fury zu handeln, der Sechsblatt - Propeller fehlt, die Winde ist aber zu erkennen.

And again, D-CACO,D-CAFO and D-CAMI ...D-CACO seems to be one of the aircraft fitted with the hydraulic system. No six blade propeller, but the winch is clearly visible.

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Und hier verlässt die ex D-CAMI jetzt G-BCKG Deutschland , die Winde auf dem oberen Bild noch vorhanden wurde bereits abmontiert ......

And here the ex D-CAMI now G-BCKG is leaving Germany , the target towing winch to be seen at the photo above has already dissapeared .....

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Das war meine letzte Begegnung mit der D-CACY in Duxford, jetzt ist sie in Australien.

This was my last view of the D-CACY at Duxford. This aircraft is today in Australia.

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Hier ein Beispiel stellvertretend für viele der ehemaligen Zielschlepper. Die ex D-COTE (ES8504) - jetzt ‘ Critical Mass’, ist kaum noch als Sea Fury zu identifizieren. Das Flugzeug wird z. Zt. erneut umgebaut und soll als standard TT 20 neu erstehen.

This is a example for a conversion from target tug to air racer - the ex D-COTE (ES8504) - now ‘ Critical Mass’. Hardly to see, that this was originally a Hawker Sea Fury TT20 , the plane is run by the Dwelle family in the USA and after a long racing carreer today in a new metamorphosis getting back to a standard TT 20 - a very special carreer ! .

Hier folgen noch neu aufgetauchte Fotos oder Dokumente, die aus der Zeit der Sea Fury in Deutschen Diensten stammen. Falls auch Sie noch etwas beitragen können, bitte melden - Email

The following photographs/documents belongs to relicts showing the fate of the German Sea Furies that popped up just recently. If you could add something, please contact me - Email

 

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Ich freue mich besonders über Fotos, die aus dem Nichts auftauchen und eben aus dieser Zeit der Sea Fury als Zieldarsteller in Deutschland stammen. Herr Rainer Schmeer aus Lübeck ist so ein Zeitzeuge. Er hat in der Nähe des Flugplatz Lübeck - Blankensee gewohnt und auch Fotos der Flugzeuge gemacht. In diesem Fall war es wohl ein Flugtag der in den 1960er Jahren in Blankensee statt fand und an dem die Bevölkerung regen Anteil genommen hat. Nochmals Dank an Ihn für die Überlassung der Fotos für diese Webseite.

I always enjoy photographs coming out of the nowhere showing the service of the Sea Fury in Germany, like in this case. Mr. Rainer Schmeer from Luebeck is such an eyewhitness. His house was close to the airport of Luebeck - Blankensee and he even took photos of the aircrafts. This event look’s like one of an airshow celebrated at Blankensee during the 1960’ies. Again thank you Mr. Schmeer for sending this shots. 

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Die D-CACU rollt zum Start. Dies könnte eine weitere Deutsche Sea Fury TT 20 gewesen sein, die als Trainer zur Pilotenschulung eingesetzt worden ist. Man beachte den nicht vorhandenen Hilfspropeller für die Winde an der rechten Rumpfseite, allerdings wäre auch hier die hydraulisch betriebene Winde möglich.

The D-CACU taxiing to the holding point. This aircraft could have been another German Sea Fury being used for training purposes. There is no six blade propeller to be seen for the winch operation at the right fuselage side, but maybe this was also a target tug using the hydrolic driven winch system.

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D-CACU nach dem Flug auf dem Weg zum Abstellplatz. Es sieht so aus, als ob die Tragflächen gerade hochgeklappt werden.

D-CACU after the flight. It look’s, like the aircraft is just about to fold it’s wings for getting parked . 

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Hier noch zwei Aufnahmen meines Vaters, die nicht denselben Flugtag in Blankensee zeigen, die Kennungen der Maschinen sind hier noch am Seitenleitwerk angebracht, nicht an den Rumpfseiten wie oben. Also eine frühere Aufnahme wie oben .Die Flugzeuge wurden parademässig für das Publikum aufgestellt.

Here two more photos from my father’s collection, definitley not showing the same event at Blankensee. The registrations of the planes were painted at the rudder unit and not at the fuselage side like shown at the photo above. That means, this shot was taken earlier than the one above. The aircraft were properly presented for the public .

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Siehe oben ......

Like above .....

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Zwei völlig überraschend aufgetauchte Fotos die mir von Herrn Hans Reininger zur Verfügung gestellt wurden, sie zeigen die Bruchlandung der D-CABU am 21.05.1962. Das Ganze ist auf der Duracher Halde in der Nähe von Kempten passiert. Offenbar war damals auf dem Flugplatz Kempten-Durach eine Zeit lang die D-CABU sowie eine T6 stationiert um sog. ZD 1 (Zieldarstellung ohne Schleppziel) zu fliegen. Beim anschliessenden tiefen Überflug kam es dann zur Bruchlandung.

Two more photos provided by Mr. Hans Reininger,, showing the crash landing of D-CABU at the 21 May 1962. The event happened at the Duracher Halde in the vicinity of Kempten. It look’s like the D-CABU and one T6 were based at Kempten-Durach at those days to provide ZD 1 target flights (without a real target hanging behind the aircraft) . After the target tug mission was over, the pilot flew a low approach which ended problematically.

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Die D-CABU war eine weitere DLB - Sea Fury, die entweder mit einer hydraulisch betriebenen Winde zum Zielschlepp oder mit einem Doppelsteuer zur Schulung ausgerüstet war. Offenbar war ihre Karriere allerdings eher kurz, da sie nach dem Bruch verschrottet worden ist. Man beachte den fehlenden Zusatzpropeller an der rechten Rumpfseite.

The D-CABU was another German Sea Fury either equipped with a hydraulic driven winch, or with dual controls to train new pilots handling the Sea Fury. It look’s like her carreer was rather short, after this crash she was scrapped. Clearly visible, the missing small propeller at the right fuselage side .

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