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Ein Opfer der gegnerischen Abwehr im Mittelmeeraum, in diesem Fall waren es wohl die Maschinengewehre einer B17, die diese ehemalige Maschine der II/JG 27 auf den Grund des Mittelmeeres schickten. Der Pilot musste im Herbst 1942 nach Treffern im Motor ca 20 Kilometer vor der Küste Sardiniens notwassern. Er konnte damals von Fischern noch lebend geborgen werden und hat nach meinen bisherigen Recherchen überlebt.
Im Sommer 1988 war es erneut Günter Leonhard, Spediteur und Besitzer des sehr interessanten kleinen Museums in Laatzen ( Hannover), der die Bergung des Flugzeuges vorantrieb. Von der BF 109 G2 fanden sich allerdings nur noch das Rumpfvorderteil mit Motor, sowie den Tragflächen. Das Heck fehlte, es war an einem unter Wasser liegenden Abhang in grössere Tiefen gerutscht und dürfte auch heute noch dort zu finden sein ..... Die Restaurierung der vorhanden Zellenteile erfolgte in einer Karrosseriewerkstatt in Lorch (Robert Wagner... ?), das fehlende Heck entstand in Augsburg. Des Weiteren wurde ein neuer Motor aus verschiedenen Absturzteilen in Mössingen gebaut und schliesslich wurde Alles in Hannover Endmontiert - eine wirklich bemerkenswerte Leistung ! Einziges kleines Manko, die beiden kleinen Lufthutzen im vorderen Motorbereich fehlen noch, sollen aber wohl auch noch angebracht werden und eigentlich sollte dieses Flugzeug als Tropenversion der 109 auch mit einem speziellen Sandfilter ausgerüstet sein (siehe Me 109 G2/Trop in Hendon).
Die Werknummer des Flugzeuges ist bislang nicht bekannt, man entschied sich für eine G2 typische - fiktive- Werknummer (14753) die Lackierung zeigt die Maschine in europäischen grauen Farbtönen, vermutlich dürfte sie aber zu Einsatzzeiten eher eine braune Tropentarnung gehabt haben.
Seit November 1992 ist sie im Museum in Hannover Laatzen ausgestellt und eine der Hauptattraktionen dort (zu Recht !).
Übrigens wurde der original - Motor für die Umrüstung der Me 109 G2 des Luftwaffen - Museums in Berlin verwendet. Dieses Flugzeug war allerdings vorher eine spanische HA 1109 und wurde eben u.a. mittels dieses Motors auf G2 - Standard zurügrerüstet.
A victim of anti aircraft guns overhead the Mediterranean, in this case it looks, like the guns of a B17 sent this former aircraft of the II/JG 27 to the bottom of the mediteranean sea. The pilot was forced to make an emergency landing on water when his planes engine was hit in autumn 1942 about 10 miles in front of the coastline of Sardinia (Italy). Fishermen rescued him alive and according to my knowledge he survived this experience.
In summer 1988 it was again Guenter Leonhard, forwarding agent and owner of a fine little aviation museum at Laatzen ( Hannover), who enabled the salvage of this aircraft. The condition of the plane was not very good, there were only relicts of the front fuselage with the engine and the wings. The tail was not found, it looks, like it was gone to a far deeper location due to the situation at the resting place .......The restoration of the salvaged parts took place at Lorch (Robert Wagner... ?), the missing tail was remanufactured at Augsburg. Additional to that, a new engine was built out of different parts from several wrecks and finally everything was put together at Hannover - a real good job !
The Werknummer of the plane is unknown up to know and so one decided to use a G2 - typical one (14753), the paint job shows the plane in the colors of the europaen theatre, most probably she weared a more light brown (tropical) camouflage
Since November 1992 the aircraft is on display at the museum in Hannover Laatzen and became one of the major attractions there.
BTW, the original engine of this Messerschmitt Me 109 G2 was used for the conversion of the Spanish HA 1109 belonging to the Luftwaffenmuseum at Berlin. This plane was converted into a German Me 109 G2 and is today one of the highlights in this Berlin museum ...
Technische Beschreibung:
Typ: Einsitziges Jagdflugzeug
Baujahr : 1942
Motor : Ein Daimler Benz DB 605 A-1, wassergekühlter Reihenmotor mit 1475 PS
Länge : 9,04 m
Spannweite: 9 ,92 m
Fluggewicht : 2667 Kg Startgewicht
Höchstgeschwindigkeit : 640 Km/h
Werk Nr. : unbekannt
Das historische Foto zeigt eine Me 109 G2 mit Angehörigen des JG 26.
The historical photo below, shows a Me 109 G2 of JG 26 with members of this unit.
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