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Mein Vater Karl - Georg Genth flog im zweiten Weltkrieg in der Zeit von 1944 - 45 u.a. die Me109 und FW190 für die Deutsche Luftwaffe und war damals gerade mal 20 Jahre alt.
Ich denke, das sein Werdegang in der Deutschen Luftwaffe des Zweiten Weltkrieges einen guten Überblick über die 1944/45 in Deutschland noch vorhanden Möglichkeiten gibt, die ein junger unerfahrener kurz ausgebildeter Deutscher Militärpilot damals hatte...... So gesehen steht diese Webseite auch für die vielen Kameraden, die nicht wie er das Glück hatten die letzten Monate dieses Kampfes lebend zu überstehen und die völlig chancenlos einer gewaltigen Übermacht aus gut ausgebildeten und gut ausgerüsteten Gegnern gegenüberstanden.
Mein Vater begann seine fliegerische Ausbildung 1943 in Plauen und gelangte über das JG 101 in Pau schliesslich zur Einsatztruppe zunächst beim JG 3 Udet und später bei der III JG 26 Schlageter .
1944 und 1945 bezwang er sogar noch zwei englische Flugzeuge, bevor er am 07.03.1945 selber von einer britischen Hawker Tempest bei Enschede abgeschossen und dabei schwer verwundet wurde. Sein letzter - allerdings nie offiziell bestätigter - Luftsieg war ein Kanadischer Pilot in einer RAF Hawker Tempest, mit Namen D.C. Fairbanks, ein Ass der Kanadischen Jagdflieger, der den Abschuss damals überlebte und somit in Deutsche Gefangenschaft geriet.
Sein Flugzeug am Tag seines letzten Fluges während des Zweiten Weltkrieges, dem 7 März 1945 war damals eine FW190 D-9 Gelbe 15 - Werknummer : 500118 ich besitze sogar eine Kopie des Abschussberichtes des englischen Piloten (F/O Vassiliades - ein Grieche im Dienst der RAF - 3 Squadron) und war auf den Tag genau 40 Jahre danach mit den damaligen Zeitzeugen am Absturzort und haben uns die Reste des Flugzeuges angesehen (siehe dazu den Zeitungsbericht v. 1985 ). Beim o. erwähnten Abschussbericht fiel mir auf, daß die englischen Piloten ihre deutschen Gegner als ' Hunnen ' bezeichneten, klingt nicht besonders schmeichelhaft meine ich , allerdings kenne ich auch keinen ' Hunnen' und vielleicht sind sie ja auch ganz o.k.
Nach dem zweiten Weltkrieg war es Deutschland bis 1955 untersagt eigene Flugzeuge zu betreiben und deutsche Piloten auszubilden (zumindest im Westen war dies so - wie es im Osten war weiss ich nicht ), daher fing mein Vater erst dann wieder mit der Fliegerei an (zunächst als Fluglehrer in Braunschweig und Mönchen Gladbach, danach als Zieldarsteller in Lübeck- Blankensee). Ironischerweise flog er in Lübeck die Hawker Sea Fury, den Nachfolger der Tempest, die ihn 1945 abschoss.Es folgten noch einige weitere fliegerische Herausforderungen, u. a. bei der General Air, einer kleinen Fluglinie, die damals mit der Russischen Yak 40 ausgerüstet war und einige Ziele in Westeuropa anflog. Als Vermessungsflieger hat er sich ebenfalls noch betätigt und flog für mehrere Firmen im In - und Ausland als sogenannter ‘freelance pilot’.
Seit einigen Jahren geniesst er seinen Ruhestand und muss erleben, das es mittlerweile immer weniger ehemalige Kameraden der zweiten Deutschen Luftwaffe gibt .....
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My father Karl-Georg Genth served as a fighter pilot for the German Luftwaffe during 1944 - 45 and flew a. o. the Me 109 and FW 190 - he was aged 20 years at that time.
I believe, that his career late in this war is somehow typical for this young, inexpierenced short trained pilots, that the Luftwaffe produced at the end of the war. That’s why, i would like to dedicate this website to the remembering of all this young German pilots, who lost their life more or less senseless during the last month of this terrible total war, that change history up to today ..... They are nor forgotten.
K.G.Genth started his flying career for the German Luftwaffe in 1943 at Plauen, learned how to fly old fashioned double wing aircraft, continued via the JG 101 at Pau (France) with the D 520 and Me 109 and later on changed to some more advanced types like the FW 190 D9 which he flew for the III JG 26.
He shot down two British aircraft in this special times, a Spitfire in September 1944 and a Tempest in February 1945 (this was never officially confirmed, but he told me for sure, that it was him who downed ‘Foobs’ Fairbanks a Kanadian Tempest ace flying for the RAF.
At March 7th 1945 he became the victim of several Tempests chasing him through the Netherland skies. Finally F/O Vassiliades was credited with this aerial victory, a Greek pilot who flew for the RAF. My fathers plane that day was the FW190 D9 ‘ yellow 15’ serial 500118. Exactly 40 years later we visited the crash site and saw the relicts.
After a ten years forced break, in 1955 (West) German pilots were allowed to fly again ...... and so he decided to became a civil pilot and worked first as a flight instructor and than as a civil target tower for the newly created Bundeswehr, flying a Hawker Sea Fury, ironically an aircraft based on the Tempest that downed him in 1945.
Some engagements with a German airline (General Air) and free lance jobs followed until he retired and lives in Northern Germany today. Meanwhile at an age of 84, he told me, that there are less and less of his former comrades still alive ..... a pitty, i am sure, their stories would be great to hear ! So, relatives of these men, please write down their histories and keep their rememberings for the following generations, maybe with a website ??? !
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