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Dieses zweisitzige, einmotorige deutsche ‘ CL ‘ - Flugzeug gehörte einst zum Flugzeugpark des Luft - Verkehr - Strähle, dessen Besitzer Paul Strähle einst ein Fliegeras des ersten Weltkrieges mit 14 Luftsiegen gewesen ist.
Er führte mit diesen ehemaligen Militärflugzeugen in den Jahren 1919 bis 1922 Passagier-, Post- sowie Schauflüge durch, später fanden noch umfangreiche Fotoflüge damit statt. Die Flugzeuge waren u.a. demilitarisierte Halberstadt CL IV, die er von der Reichstreuhandstelle in Böblingen erwarb.
‘ CL ‘ - Flugzeuge waren speziell entwickelte leichte (Leergewicht maximal 750 KG) Schlachtflugzeuge, die am Ende des ersten Weltkrieges (1917/18) Einsätze in geringen Höhen (200 - 600 m und darunter) flogen und dabei die gegnerische Infanterie mittels MG und kleinen Bomben verunsicherten. Ihr grösster Vorteil war dabei die relativ hohe Geschwindigkeit und ihre hervorragende Wendigkeit. Sie wurden schliesslich in sogenannten Schlachtstaffeln zusammengefasst. Ihre Hauptaufgabe bestand in der direkten Unterstützung des Erdkampfes. Angesichts einer nicht vorhandenen Panzerung eine Aufgabe nur für sehr mutige Zeitgenossen , die feindliche Infanterie dürfte damals mit so ziemlich Allem was der Schützengraben hergab gefeuert haben ........ Die schliesslich entwickelte Junkers J I hatte da mit ihrer gepanzerten Ganzmetallbauweise einen wesentlich besseren Schutz gegen die Abwehr dieser Infanterie zu bieten.
Im Jahre 1982 wurden die Reste der noch vorhandenen Strähle Flugzeuge in die USA verkauft, da in Deutschland niemand wirklich Interesse an diesen Zeugnissen der eigenen technischen Vergangenheit zeigte (das DTMB kam zu spät ...) , leider für unser Land keine Seltenheit.........
Eines der noch vorhandenen Flugzeuge war eine bei Roland in Lizenz gebaute Halberstadt CL IV mit der Werknummer 4205, die im Sommer 1918 bei LFG Roland in Berlin fertiggestellt worden ist. Dieses Flugzeug wurde in einem joint venture mit dem Deutschen Technikmuseum Berlin von Diesem restauriert. Insgesamt sind drei CL IV wieder aufgebaut worden, als Kompensation für die geleistete Arbeit bekam das DTMB diese Maschine und einen Rohbaurumpf eines Halberstadt CLS I - Prototyps. Die beiden anderen Halberstadt CL IV sind mittlerweile restauriert in die USA verbracht worden und dort echte Schmuckstücke in den Museen geworden.
Trotz der eindeutig militärischen Vergangenheit dieser Halberstadt CL IV entschied man sich dazu sie in ihrere Rolle als erstes Deutsches Verkehrsflugzeug wieder aufzubauen - die Rolle die ihr Strähle nach dem Ersten Weltkrieg zugedacht hatte, sie trug damals das Kennzeichen D-IBAO. Schade eigentlich, wie ich finde, es hätte meiner Meinung nach durchaus Sinn gemacht, sie in der Bemalung und Ausrüstung wiederherzustellen, für die sie eigentlich gebaut worden ist, nämlich als zweisitziges, leichtes Schlachtflugzeug des Ersten Weltkrieges, aber das ist nur meine persönliche Meinung dazu und ich finde es natürlich generell wunderbar wieder eine restaurierte Halberstadt CL IV hier in Deutschland im Museum sehen zu können !
Die beiden letzten Fotos zeigen die Rekonstruktion des Cockpits einer Halberstadt CL IV, die ebenfalls im DTMB zu bewundern ist .
This twin seated, single engined German ‘CL’- aircraft was once an airplane of the Luft - Verkehr - Straehle . Straele himself had been an ace pilot of WW1 with 14 aerial victories.
He used these former military planes between 1919 and 1922 for passenger transport, mail transport airshows and later on for taking aerial photos.
‘CL’- aircraft were special light (max empty weight was 750 Kg) battle airplanes, which were used in the final stages of WW1 for attacking ground troops at low level altitude (200 - 600 m and lower ...) by using machine gun and little bombs. Their biggest advantage were the relativly high speed and their exellent manoeuverability. Finally these planes were organised in so called ‘Schlachtstaffeln’ or Schlastas. Their main task was to support the German ground troops, but keeping in mind, that there was no kind of protection against even small infantry weapons, this must have been a really special job, the enemy trenches were getting better and better to fire with everything they had against ground attacking aircraft ...... The new developped Junkers J I (flying tank) had a 5 mm steel protection to give some more security for the crew and the engine and was (in my opinion) a much more save aircraft for this kind of job.
In 1982 the rests of what was left from the Straehle airplanes were sold to the USA - a shame for me, but nobody here in Germany was really interested in keeping this planes here at that time (the DTMB was a little too late ...).
One of the still existing aircraft was a Roland built Halberstadt CL IV with the Roland Werknummer 4205. This and two other Halberstadt C IV’s were restorated in a joint venture with the Deutsches Technikmuseum Berlin. The DTMB - as a compensation for it’s work - got this CL IV and the never finished fuselage of an Halberstadt CLS I prototype. The two others including the (Rol) 8103/18 are back in the US meanwhile , the (Rol) 8103/18 is now on display at the Steven F.Udvar Hazy Center in Washington.
At Berlin, it was decided to restorate their Halberstadt CL IV in it’s role as the first German civilian aircraft operated by Straehle after WWI wearing it’s registration D-IBAO. For me a pitty, i would have loved to see this plane back in it’s original colors as a WWI battle plane - but that’s only my private opinion, it is good to see this original still existing aircraft of WWI here In Germany at all !
The last two photos are showing the reconstruction of a Halberstadt CL IV cockpit also to be found at the DTMB.
Technische Beschreibung:
Typ: Zweisitziges , leichtes Schlachtflugzeug / twin seated light ground attack aircraft
Baujahr : 1918
Motor : Daimler DIIIa 6 - Zylinder Reihenmotor mit 160 PS
Länge : 6,50 m
Spannweite: 10,70 m
Leergewicht : 728 Kg
Höchstgeschwindigkeit : 165 Km/h
Werk Nr. : 4205
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